Bundestag

17.01.2001


Joschka Fischers Vergangenheit

Dauer: 0:55

Bundesaußenminister Joschka Fischer wird 2001 im Prozess gegen die mutmaßlichen Terroristen Hans Joachim Klein und Rudolf Schindler wegen des Anschlags auf die Wiener OPEC-Konferenz 1975 als Zeuge vernommen. Der Grünen-Politiker war in den Zeiten der Studentenbewegung und der Sponti-Szene im Frankfurt der 1970er Jahre mittendrin. Während einige der damaligen Mitstreiter Fischers Karriere auf der politischen Bühne machen, rutschen andere Protagonisten der damaligen Frankfurter Alternativszene in den Terrorismus. mehr...

Alle aktuellen Beiträge im Videocast:

mit iTunes abonnieren mit anderem Podcaster abonnieren
Zur Videocast-Hilfe

Weitere Videos zum Thema <Bundestag>
Rentenreform 1997
Erste Regerungserklärung Gerhard Schröders 1998
Bundestag zieht in das Reichstagsgebäude ein 1999
Bundestagswahlen 2002, Teil 2
Bundestagswahlen 2002, Teil 1
Bundestagswahlen 2002, Teil 3
Visa-Untersuchungsausschuss: Joschka Fischer
Gerhard Schröder verliert die Vertrauensfrage
Visa-Untersuchungsausschuss: Otto Schily
Die Rente mit 67
Bundestag stimmt Libanon-Mission zu
Gesundheitsreform 2007
Regierungserklärung von Angela Merkel mit anschließender Debatte zur Finanzkrise
Generaldebatte im Deutschen Bundestag
Politiker zur Bundestagswahl 2009
60 Jahre Parlamentarismus
Der TV-Dreikampf
Nachwuchspolitiker im TALK
Bitte wählt mich...MdB 2.0
Bundestagswahl 2009, Teil 1
Berliner Runde
Bundestagswahl 2009, Teil 2
Pressekonferenz mit Guido Westerwelle
Vereidigung der Ministerinnen und Minister im Bundestag
Ernennung von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch Bundespräsident Horst Köhler
Ernennung der Ministerinnen und Minister im Schloss Bellevue
Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin
Afghanistan-Debatte: 1. Stellungnahme Franz Josef Jung
Afghanistan-Debatte: Rede von Karl-Theodor zu Guttenberg
Afghanistan-Debatte: Hammelsprung
Afghanistan-Debatte: Rede von Guido Westerwelle
Afghanistan-Debatte: Rede Franz Josef Jung
Afghanistan-Debatte: Aussprache im Bundestag
Aussprache zur Regierungserklärung
Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zum Klimagipfel in Kopenhagen
Rettungsschirm-Debatte und Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat
MdB 2.0 - THEMA: Netzpolitik
MdB 2.0 - Smartphones & Co. im Abgeordnetenalltag
THEMA: Big Brother im Netz
THEMA: MdB 2.0 Energie und Umwelt
MdB 2.0 - Wirtschaft und Arbeit vom 11.07.13
Doku: MdB 2.0 - Im Wahlkampf
Augstein und Blome: "Präsident der Herzen - Gibt es ein Leben nach dem Gauck?"
Thema: Der phoenix-Wahlcheck 2017
Kamingespräch - Michael Hirz mit Norbert Lammert vom 28.01.18
Schliessen

Bundestag

17.01.2001


Joschka Fischers Vergangenheit

Dauer:

Die Facetten der politischen Vergangenheit des Bundesaußenministers sind durch den Prozess und Bilder, die Fischers Angriff auf einen Frankfurter Polizisten zeigen, erneut ins öffentliche Interesse gerückt. Müssen Minister sich an ihrer Vergangenheit messen lassen? Gibt es Taten, die einen Minister untragbar machen? Welches Verhältnis haben Politiker heute zum Thema Gewalt als politisches Mittel? Dazu findet am 17.01.2001 im Bundestag eine aktuelle Stunde statt. Das Bekenntnis von Außenminister Joschka Fischer (Grüne) zu seiner militanten Vergangenheit löst im Bundestag eine Grundsatzdebatte über die politischen Auseinandersetzungen der 1970er-Jahre aus.



Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stellte sich demonstrativ hinter den Vize-Kanzler. "Sie wollen seine politische Existenz vernichten - nur: Sie werden es nicht erreichen.” So der Kanzler.



Schröder wirft der Union vor, mit ihrer Kritik an Fischer den politischen Aufbruch einer ganzen Generation zu diffamieren. Ähnlich äußert sich Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch. CDU-Chefin Angela Merkel fordert Fischer auf, sich von der 68er Revolte insgesamt zu distanzieren. Der Außenminister unterstreicht, er habe sich seit den 1970er-Jahren zum Demokraten entwickelt und seitdem nie zu Gewalttaten aufgerufen.

Zurück